Flughafen München Terminal 1 Erweiterung
- Unternehmen:
- Zeman & Co
- Auftraggeber:
- Flughafen München Realisierungsgesellschaft mbH
- Investor, Bauherr:
- Flughafen München Realisierungsgesellschaft mbH
- Planer:
- SSF Ingenieure AG, Schüßler-Plan Ingenieurgesellschaft mbH, sop Architekten GmbH, JSK Architekci Sp. z o.o., und Assmann Beraten + Planen GmbH
- Land, Stadt:
- Deutschland, München
- Objekttyp:
- Infrastruktur
- Material:
- Stahl
- Leistung:
- Engineering, Fertigung, Lieferung, Montage
Kurzbeschreibung
Die Erweiterung des Terminals 1 am Flughafen München, die von der Zeman & Co GmbH als Generalunternehmer durchgeführt wurde, ist ein Beispiel für anspruchsvolle Ingenieurleistungen. Das Projekt umfasste den Bau von sechs Fluggastbrücken, vier Verbindungsbrücken und einem Glasdach über dem zentralen Atrium, und das alles bei laufendem Flughafenbetrieb.
Ungefähr 900 Tonnen vorgefertigter und vorbeschichteter Stahlteile wurden auf der Baustelle verteilt und vorsortiert. Die Montage erfolgte gleichzeitig an drei Brücken, um den engen Zeitplan einzuhalten. Jede Passagierbrücke wird eine 20 Meter breite Anliegerstraße überspannen und das Terminalgebäude mit einem zukünftigen Kopfbau aus Stahlbeto
Die Erweiterung des Terminals 1 am Flughafen München, die von der Zeman & Co GmbH als Generalunternehmer durchgeführt wurde, ist ein Beispiel für anspruchsvolle Ingenieurleistungen. Das Projekt umfasste den Bau von sechs Fluggastbrücken, vier Verbindungsbrücken und einem Glasdach über dem zentralen Atrium, und das alles bei laufendem Flughafenbetrieb.
Ungefähr 900 Tonnen vorgefertigter und vorbeschichteter Stahlteile wurden auf der Baustelle verteilt und vorsortiert. Die Montage erfolgte gleichzeitig an drei Brücken, um den engen Zeitplan einzuhalten. Jede Passagierbrücke wird eine 20 Meter breite Anliegerstraße überspannen und das Terminalgebäude mit einem zukünftigen Kopfbau aus Stahlbeton verbinden. Optimierte Stahlträger und -rohre bildeten vier Fachwerkträger, die jeweils 40 Meter lang und 10 Meter hoch sind. Nach dem Zusammenbau der einzelnen Teile mussten insgesamt 3.600 Schweißnähte unter allen Wetterbedingungen ausgeführt werden. Die Glasfassaden wurden an 140 in der Fabrik geschweißten Gewindebolzen mit einer Positionstoleranz von +/- 10 mm befestigt. Das Dach wurde als Warmdach auf einer Trapezblech-Tragschale konstruiert und mit 60 mm dickem Mehrscheiben-Verbundglas ausgestattet.
Eine weitere Herausforderung war die Montage der vier Verbindungsbrücken, die während der Bauarbeiten den derzeitigen Wirtschaftsweg überspannten. Diese Arbeiten wurden ausschließlich in der Nacht durchgeführt, um den Betrieb nicht zu stören. Die Stahlteile wurden mit R90-Brandschutz vorbeschichtet geliefert.











