Hundertwasser Müllverbrennungsanlage Spittelau

Unternehmen:
Waagner Biro steel and glass, Zeman & Co
Auftraggeber:
FWW GmbH
Investor, Bauherr:
FWW GmbH
Land, Stadt:
Wien, Österreich
Objekttyp:
Infrastruktur, Industriestahlbau
Material:
Stahl, Dach, Fassade
Leistung:
Wartung, Sanierung, Engineering, Montage
Fertigstellung:
2008

Obwohl er ursprünglich gegen die Idee war, ließ sich der Öko-Architekt und Künstler Friedensreich Hundertwasser letztlich überzeugen – vor allem durch die Beharrlichkeit von Helmut Zilk, dem damaligen Bürgermeister von Wien. Ausschlaggebend war die Erkenntnis, dass die zentralisierte Müllverbrennungsanlage durch den ...

Obwohl er ursprünglich gegen die Idee war, ließ sich der Öko-Architekt und Künstler Friedensreich Hundertwasser letztlich überzeugen – vor allem durch die Beharrlichkeit von Helmut Zilk, dem damaligen Bürgermeister von Wien. Ausschlaggebend war die Erkenntnis, dass die zentralisierte Müllverbrennungsanlage durch den Einsatz moderner Emissionsreinigungstechnologie die Luft in Wien sauberer machen würde, da sie über 60.000 Haushalte beheizt, die ansonsten deutlich mehr Schadstoffe ausgestoßen hätten.

Nach seiner Mitwirkung verwandelte die Vorstellungskraft des Künstlers Friedensreich Hundertwasser – zusammen mit der Bereitschaft von Architekt und Eigentümer, dieser Vision zu folgen – die einst umstrittene Fernwärmeanlage Spittelau in eines der bekanntesten Wahrzeichen Wiens.

Its irregularity and surprising combinations of shapes and colours characterise the familiar outer appearance. Waagner Biro steel and glass designed and built the exterior façade on the tower, which are the enamelled and trapezoidal sheets that give the tower its distinctive and unmissable look which characterises it to this day.