Reichstagskuppel

©Felix Löchner SICHTKREIS.com
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Unternehmen:
Waagner Biro steel and glass GmbH
Auftraggeber:
Bundesbaugesellschaft Berlin mbH
Investor, Bauherr:
Bundesbaugesellschaft Berlin mbH
Planer:
Architect: Foster + Partners; Engineer: Leonhart, Andrن & Partner
Land, Stadt:
Deutschland
Objekttyp:
Architekturbau
Material:
Glas, Stahl
Leistung:
Engineering
Fertigstellung:
1999

Die Kuppel auf dem Reichstag in Berlin ist eines der prestigeträchtigsten Projekte von Waagner-Biro. Es ist ein architektonisches Wahrzeichen, entworfen von Foster and Partners, und auch eine technische Meisterleistung. Der Auftrag lautete, in diesem historisch bedeutsamen Gebäude ein Symbol für Demokratie und Freiheit zu schaffen; eine Idee, die sich durch ... das gesamte Gebäude zieht. Die Struktur aus Stahl und Glas ermöglicht es den Zuschauern, direkt in den Plenarsaal des Deutschen Bundestages zu schauen. Der Durchgang von natürlichem Licht unterstreicht die Transparenz der Regierung und ihre Offenheit gegenüber ihren Bürgern. Das Licht wird durch 30 Reihen von Spiegeln gelenkt. Jede Reihe ist mit 12 Spiegeln ausgestattet, die in die 10 Meter tiefer liegende Kammer gerichtet sind. Ein bewegliches, computergesteuertes Beschattungselement aus Aluminiumpaneelen lenkt die direkte Sonneneinstrahlung ab. Die Kuppel selbst besteht aus 24 großen Stahlrippen, die auf einem unteren Ringbalken gelagert sind und sich zu einem oberen Ringbalken verjüngen. Die horizontale Verstrebung ist mit 17 Stahlringen gesichert. Sie sind ein wesentlicher Teil des Designs: Sie tragen auch die maßstabsgetreuen 3.000 m2 Verglasung, die aus 24 Glasscheiben pro Reihe besteht, und die Aussichtsplattform. Diese Aussichtsplattform ist über zwei ineinandergreifende, sich gemeinsam drehende Spiralrampen aus räumlich geformten Stahlplatten zugänglich.