UKV Saarbrücken Atriumdächer
- Unternehmen:
- Waagner Biro steel and glass
- Investor, Bauherr:
- Versicherungskammer Bayern
- Planer:
- Werner Sobek AG
- Land, Stadt:
- Deutschland, Saarbrücken
- Objekttyp:
- Sanierung
- Leistung:
- Instandhaltung, Sanierung, Engineering, Lieferung, Montage
Kurzbeschreibung
Die Sanierung von Glasdächen und Stahl-Glas-Fassaden wird umgangssprachlich oft als einfacher „Glasaustausch“ bezeichnet. Um jedoch den Zeitplan und das Budget solcher Sanierungsprojekte einzuhalten, sind ein tiefgreifendes Verständnis des bestehenden Tragwerks, eine gründliche Untersuchung sowie eine sorgfältige Planung hinsichtlich der Integration der neuen Anforderungen erforderlich. Nach der erfolgreichen Sanierung des Plenarsaal-Daches in München wurde ein weiteres Sanierungsprojekt unter der Vorplanung der Werner Sobek AG abgeschlossen. Die Dachsanierung und Fassadenmodernisierung der Atrien im UKV-Bürokomplex in Saarbrücken umfasste den Ausbau und Austausch von rund 1.400 m² Glas mit
Die Sanierung von Glasdächen und Stahl-Glas-Fassaden wird umgangssprachlich oft als einfacher „Glasaustausch“ bezeichnet. Um jedoch den Zeitplan und das Budget solcher Sanierungsprojekte einzuhalten, sind ein tiefgreifendes Verständnis des bestehenden Tragwerks, eine gründliche Untersuchung sowie eine sorgfältige Planung hinsichtlich der Integration der neuen Anforderungen erforderlich. Nach der erfolgreichen Sanierung des Plenarsaal-Daches in München wurde ein weiteres Sanierungsprojekt unter der Vorplanung der Werner Sobek AG abgeschlossen. Die Dachsanierung und Fassadenmodernisierung der Atrien im UKV-Bürokomplex in Saarbrücken umfasste den Ausbau und Austausch von rund 1.400 m² Glas mit 772 Scheiben, die durch neue, barrierefreie Dreifach-Isolierglasscheiben mit spezieller Beschichtung und Bedruckung ersetzt wurden.
Da die neuen Scheiben nicht nur deutlich verbesserte Leistungswerte bieten, sondern auch zusätzliches Gewicht mit sich bringen, mussten die daraus resultierenden neuen Lasten in das bestehende Tragwerk integriert werden. Dies erforderte eine präzise Planung, statische Berechnungen sowie die Auswahl geeigneter Materialien, um die Lasten innerhalb des Tragwerks aufzunehmen.
Während der Bauphase war es unerlässlich, die Beeinträchtigungen des Bürobetriebs so gering wie möglich zu halten. Dies wurde durch den Einsatz von Crash-Decks und temporären Wetterschutzdächern erreicht. Trotz einer kurzen Planungsphase von nur zwei Monaten wurde die Sanierung der drei Atrien und der zwei Verbindungsgänge innerhalb von sechs Monaten abgeschlossen. Die bestehende Stahlkonstruktion wurde in einen hervorragenden Zustand versetzt und erhielt nach gründlichen Materialverträglichkeitsprüfungen eine neue Lacki
.

